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Definition
Atmosphärische Luft enthält stets eine gewisse Menge gasförmiges Wasser und ist somit unsichtbar als Wasserdampf. Wieviel Wasserdampf in der Luft enthalten ist, hängt im wesentlichen von meteorologischen und örtlichen Gegebenheiten ab, aber mehr als eine bestimmte Menge Wasserdampf, gemessen in g/m³ , kann die Luft nicht aufnehmen. Wird die Maximalmenge erreicht, so spricht man von einer mit Feuchtigkeit gesättigten Luft.
Der Feuchtegehalt beträgt bei gesättigter Luft 100% relative Luftfeuchte.
Temperatur
Von entscheidender Bedeutung ist die Tatsache, dass der Sättigungsgrad der Luft mit Wasserdampf stark temperaturabhängig ist. Je höher die Lufttemperatur, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen; je niedriger die Temperatur ist, desto geringer ist der maximal mögliche Wasserdampfgehalt. Jeder Temperaturrückgang erzeugt eine Kondenswasserbildung. Sollte sich zum Beispiel eine gesättigte Luft von 25°C und 100 % Luftfeuchte mit einem Wasserdampfgehalt von 23,04 g/m³ auf 15 °C abkühlen, so müssen 10,22 Gramm Wasser pro 1 m³ neutralisiert werden.
Wasserdampf Tabelle
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